Übersichtskarte

Schon wieder daheim ;)

Montag, 23.06.2014

Nach 1 1/2 Wochen wieder n der Heimat wird es nun Zeit meinen letzten Bogeintrag zu schreiben.

Wir haben in Neuseeland noch tolle zwei Wochen erlebt. U.a waren wir bei lauter kleinen Robbenbabys in Kaiokura, den Moeraki Boulders und haben das völlig zerstörte Christchurch angeschaut.

Danach gings weiter nach Fiji! Dort wurden wir bereits mit Singen am Flughafen empfangen. Das hat sich dann in jedem Hotel wiederholt :D Zuerst haben wir zwei Nächte im Smugglers Cove auf der Hauptinsel verbracht. Von dort aus wurden Souveniers im benachbarten Ort gekauft. Kurz darauf wurden wir zu unserer 6 Tägigen Island-Hopping Tour abgeholt und direkt an den Touri-Fährhafen gebracht. Von dort aus gings erstmal ins Mantaray Resort, dem mit Abstand besten von unseren Hotels. Dort sind wir mit dem Kajak übers Korallenriff, direkt vor dem Resort gefahren. Man hat von dort jeden knallblauen Seestern am grund sehen können. An einem Abend haben die Einheimischen für uns traditionelle Lieder vorgesungen und der Timi musste zum tanzen auf die Bühne, das war grandios! Zwei tage später gins ins Korovou Eco-Resort, das war das schlechteste von allen Hotels. Aber dafür waren wir dort einmal früh morgens mit Mantas in der Strömung schwimmen. Unser letztes Hotel war das Coral View. Dort sind wir zum Schnorcheln in die Blue Lagoon gefahren. Ich hab als erstes Mal einen Schwarm riesiger Trompetenfische gesehen, das war schon beeindruckend, später gabs dann auch noch die üblichen Rifffische, die ich schon aus Thailand und am Great Barrier Reef gesehen habe. Doch nach zwei tagen hieß es auc von hier Abschied nehmen und es ging zurück aufs Festland ins Smugglers Cove.

Einen Tag später ging der Flug Richtung USA. Dort war die erste Station Los Angeles. Die Stadt ist ein bissle langweilig, aber die Highlights, Walk of Fame, Venice Beach, Hollywoodsign, usw...,haben wir natürlich auch mitgenommen. Zwei Tage später gings nach New York, mit ca. 4 Stunden Turbulenzen, haten wir unseren nervenaufreibensten Flug in dieser Nacht. Im Hostel angekommen, haben wir erstmal zwei Stunden geschlafen (um 2 Uhr Mittags :D). Aber dann gings auch schon glecih auf Entdeckungstour zum Bahnhof von New York. In den nächsten Tagen waren wir dann beim Bügeleisen- Haus, Times Square, Central Park, Columbus Circle, Wall Street, der Freiheitsstatue, World Trade Centre II..., bei allem wichtigen halt :D Unser Freund Mirko aus LB war auch zufällig grad in New York, den haben wir dann natürlich auch noch getroffen dort.Mit ihm waren wir in der Gospelkirche am Timessquare, da war ja grad auch Pfingstsonntag. Eingekauft wurde natürlich auch viel, insgesamt waren wir in 5 Abercrombie Läden :O. Mein Rucksack war, eindeutig zu viel wert für den Zoll, aber in Frankfurt ein paar Tage später, wurde zum Glück die Frau zwei vor uns rausgezogen :D

Unsere letzte Etappe war Island. An sich ist es dort echt schön, aber dass es in der Nacht nicht dunkel wird im Juni, kann einen als Mitteleuropäer gan schön wahnsinnig machen, wenn sich das Hostelzimmer nicht abdunkeln lässt und die Mitbewohner unfassbar laut sägen :P Am ersten und zweiten Tag haben wir noch Reykjavik angeschaut. Dort gibt es eine schöne Kirche und einen Stadtteich, der ganz gut angelegt ist. Am Tag darauf waren wir beim Whale Wachen. Dort hat man immer die Schwanzflossen von Minkwalen gesehen aber raushopfen tuen die leider nie :(( An unserem letzten Tag waren wir auf einer Rundtour auf dem Golden Circle unterwegs. Das war wahrscheinlich das Highlight auf Island. Wir haben dort den Gull Foss (ein riesiger Wasserfall), einen Geysir, der alle 8 Minuten ausbricht und eine Stelle an der zwei Erdplatten aufeinander treffen angeschaut. Das war sehr interessant. Unseren letzten Abend haben wir beim Dominos, mit einer Pizza Margharita verbracht :D

In Frankfurt wurden wir dann von unseren Mamas und meinem Bruder begrüßt. Die Micha hat uns dann alle Heim gefahren. Am Abend haben unsere Schulkameraden dann eine klasse Welcome Back Party organisiert, obwohl alle ja gerade studiern, waren sicher 40 von unseren Freunden da :D

So das war meine große Weltreise. Es waren 8 tolle Monate in denen ich viel gesehen habe und über die Welt lernen durfte. So schwer auch manche Probleme waren, ich oder bzw. wir haben sie doch immer noch gut gelöst bekommen. Da gilt natürlich der Dank meinem treuen Reisepartner Timi, ohne den die Reise sicher nicht so klasse geworden wäre :D Ich würde sofort wieder losziehen und das auch jedem empfehlen der wie ich damals in der Situation war noch alle Möglichkeiten offen zu haben. Ich gehe jetzt erstmal studieren,..... aber wer weiß wie lange es braucht bis das nächste Abenteuer auf einen wartet :D

 

 

 

Neuseeland - keine Kiwis, dafür klasse Landschaft :)

Dienstag, 13.05.2014

Guten Mittag hier aus Queenstown, der südlichsten größeren Stadt aus Neuseeland.

 

Wie versprochen gibt es jetzt auch den Blogeintrag: Diesmal haben wir ihn zusammen geschrieben, viel Spass beim erraten, was von wem geschrieben wurde :DDDD

Von Anfang an: Nachdem wir die ersten 2 Tage in Auckland verbracht haben und uns dort die Stadt angeschaut haben, was allerdings nicht all zu viel war, da Auckland zwar einer der größten Städte ist, kulturell aber sehr wenig zu bieten hat, bekamen wir am 3. Tag unser Auto. Wir mussten zwar extra nochmal zum Flughafen fahren um es dort abzuholen. Das Auto ist eigentlich ein Toyota 9-Sitzer, wurde aber backpackerfreundlich so umgebaut, das es nur noch 2 Sitze hatte und dafür hinten ein Bett, ein Kocher und eine Spüle hat.

Mit dem neuen Auto ging es dann auch gleich los. Durch den Großstadtverkehr Aucklands hieß es erst mal hoch in den Norden. Dort haben wir ein bisschen planlos ein paar Sehenswürdigkeiten angeschaut. Als erstes sind wir zufällig in eine Höhle gekommen. Dort so völlig ohne Taschenlampe sind wir dann einer behinderten Reisegruppe, die einen Schulausflug machte, einfach hinter her gelaufen. Und das war es absolut wert. Als dann alle die Lichter ausmachten sah man ungelogen tausende Glühwürmer an der Decke hängen. Sah aus wie ein fantastischer Sternenhimmel. Fast so gut wie im Outback :-). War wirklich toll anzusehen!

Und schon schnell wurde uns klar, dass Neuseeland ganz anders sein wird als Australien. Viel grüner, keine Kilometerlangen Straßen ohne ein einziges Schild oder Haus, sondern hier ist überall Farmland und besiedelte Fläche. Außerdem hat es im Schnitt 20 Grad o.O weniger als in Australien was uns bei Nacht dann doch sorgen bereitete, da unsere Australien Schlafsäcke dafür nicht ausgelegt waren. Außerdem ist alles sehr, sehr kommerziell! Sogar mit allen Naturschönheiten versuchen die Neuseeländer Geld zu machen... Nicht grade gut für den Backpacker Geldbeutel...

Als naechstes sind wir an einer Bucht vorbeigekommen, die obwohl so schlechtes Wetter war trotzdem noch super ausgesehen hat. Die Stimmung mit den Wolken, dem Wasser sowie der Insel auf der ein Baum gewachsen ist war besonders aber schön. Geschlafen haben wir dann mal wieder mit einem Top- Panorama am Strand mit ein paar Einheimischen und Lagerfeuer – TOP!

Am nächsten Tag ging es auf die Karikari Peninsula. Dort haben wir dann wirklich jeden Strand gesehen! ( Mal wieder was ganz neues :-))) ). Cape Reinga ( der nördlichste Punkt Neuseelands) haben wir uns gespart, da uns der Umweg zu weit war, für das das es dort kaum was zu sehen gibt außer noch mehr Strand.

Auf dem Rückweg nach Auckland sind wir am Waipou Forest vorbeigekommen wo man die berühmten Kauri Bäume bestaunen kann. Die sind bis zu 1000 Jahre alt und haben einen Umfang von bis zu 28 Meter. Da schaut man schon mal 2 mal hin wenn auf einmal im Wald links ein Baum steht, so dick wie ein kleines Haus und so Hoch wie eine Rakete.

Später sind wir dann wieder über Auckland weiter Richtung Süden auf die Coromandel gefahren. Auf dem Weg gab es für den Trolli noch einen neuen Schlafsack, der auch für Neuseeländische Verhältnisse (0°C) abgestimmt ist, weil er jede Nacht gefroren hat :D

Auf der Coromandel Peninsula hat es für uns erstmal wieder viele Kauritrees zum Anschauen gegeben. Später haben wir noch einen schonen Strand unf die zwei Hauptattraktionen der Coromandel Peninsula angeschaut. Das ist zum einen die Cathedral Cove (ein riesiges Blowhole unter dem man durchlaufen kann) und ein Strand wo heißes Wasser aus dem Boden kommt. Den Weg zur Cathedral Cove sind wir in 15 Minuten runtergerannt (normal brauch man dafür 45 :D), weil wir am Abend noch eine Verabredung hatten. Aber die Höhle die uns da erwartet hat war grandios!!!! Den Rückweg haben wir genauso schnell hinter uns gebracht, das wir noch zum bekannten Hot Water Beach konnten. Da kann man ein bissle im Boden graben und sofort kommt einem heißes (!) Wasser entgegen. Oft ist das auch ein bissle zu heiß, dann muss man noch einen Zugang zum Meerwasser dazu bauen..... und fertig ist die Badewanne :D

Der Grund warum wir uns so beeilen mussten war eine Verabredung mit Trollis, um 2 Ecken verwandten Tante Helga, die bei Waihi eine Farm mit ihrem Mann Warren führt. Um 6 Uhr waren wir eingeplant, aber erst um 7 Uhr sind wir nachher dort angekommen. Übel genommen hat uns das niemand. Ganz im Gegenteil, wir wurden gleich mit selbstgemachter Pizza empfangen. Geschalfen haben wir in dem Wohnwagen von Helgas Eltern, der mitten im Hof steht.

So haben wir dann zwei sehr schöne Tage auf der Farm verbracht. Am ersten Tag wollten wir eigentlich mit Warren und seinen zwei Boys, Zac und Max, auf den Waihi Beach zum Bootfahren gehen. Daraus wurde aber nix, weil das Boot das erste Mal seitdem es gekauft wurde nicht angesprungen ist :(((( Das war aber nicht weiter schlimm, weil die Helga gleich die gute Idee hatte uns dann halt die Farm zu zeigen. Das war echt interessant, wir haben dort die Melkanlage anschauen können und auch endlich mal eine Kuh streicheln dürfen <3 Am Abend kam dann die Oma zum Essen vorbei. Es gab Fleisch aus eigenem Anbau und danach Schokofondue :D

Am nächsten Morgen haben wir uns so langsam wieder auf unsere Weiterreise vorbereitet. Es wurde noch schnell gefacetimt und die Handys geladen, dann haben wir uns verabschiedet und weiter ging das Abenteuer!!!

Der Trolli wollte schon die ganze Zeit mal zu dem Drehort von Herr der Ringe, der auf irgendeiner Farm mitten im Nichts liegt. Dort sind so ca 50 Hobbithäuser in der ganzen Landschaft verteilt. Drumrum sind lauter mähende Schafe :D Das sieht einfach nur klasse aus!!! Hinterher gabs für den Trolli noch ein Old English Schwarzbier im Hobbitpub und für den Timi leider nur ein Ginger Beer, weil der ja leider noch fahren musste :P

Die Helga hat uns zum Glück noch eine Liste mit sehenswerten Sachen mitgegeben, weil bei dem großen Angebot und den hohen Kosten wird die Auswahl immer etwas schwierig für den armen Backpacker in NZL :D Der nächste Tag war ganz für die heißen Thermalquellen reserviert, die überall in den Midlands zu finden sind. Mit einem Bad im Kerosene Creek (ein Bach in dem nur heißes Wasser fließt) hat unser Tag schonmal gut angefangen. Danach gings noch in das Wai-O-Tapu Valley, eine Art Nationalpark mit vielen thermischen Attraktionen. Das erste was man dort sieht ist der Lady Knox Geysir, der immer ausbricht, wenn man ein Stück Seife reinwirft. Das hat eine Ranger dann natürlich auch gleich mal vorgeführt :D Ansonsten sind dort qualmende Seen, Löcher und andere Spalten zu sehen. Das letzte was einem verkommt ist der Mud Pool. Dort blubbert der Schlamm den ganzen Tag in riesigen Blasen vor sich hin :D

Den Mount Tongariro (ein riesiger Vulkan), konnten wir leider nicht mehr besteigen, weil das Wetter einfach zu schlecht war :P So sind wir über den Lake Taupo Richtung Wellington durchgefahren.
Kaum in Wellington angekommen sind wir gleich ins Programm gestartet. Das erste was wir von der Stadt gesehen haben war das Parliament Building. Wie in jedem anständigen Commonwealth Land gibt es auch hier ein Westminster System mit Lord Speaker..., aber kein Oberhaus mehr (einfach zu teuer!). Reingekommen sind wir dort dann mit einer Führung. Da war echt alles dabei was zwei Beine hat :P Von den Chinesen, die kein Wort Englisch verstanden haben, bis zu Gummitierwürmern mit amerikanischem Slang und Mütze :DD Aber die Tour war echt interessant und wir haben auch alles gesehen, außer dem eigentlichen House of Commons Saal, weil da gerade Sitzung war. Das wir den trotzdem anschauen konnten sind wir auf die Zuschauertribüne gegangen und haben den Abgeordneten beim Streiten zugehört. Das war schon mehr Kabarett als sonstwas aber sehr lustig, weil um die Sache ist es in der halben Stunde nie gegangen. Trolli hat sich da gleich an das britische Original erinnert, wo zwischen Labour und Torries zwei Schwertlängen Abstand sein müssen. Gar nicht mal so ungeschickt wie man sieht :DD

Der nächste Tag war ganz für das bekannte Te Papa Museum eingeplant. Dort ist alles was man über Neuseeland wissen muss auf 6 Etagen untergebracht. Am Anfang sieht man einen riesigen Tintenfisch, dann Erdbebensimulationen und Maorikunst und am Ende Kleider von den britischen Siedlern. In jeder Abteilung findet man auch gute Mitmachspiele. Nach 4 Stunden im Museum wars uns dann aber erstmal zu viel Information auf einmal, und wir sind noch ein bissle durch die Stadt gelaufen. Auf dem Weg haben wir Nzs älteste Kirche, die Old St. Pauls Church und den Botanischen Garten mit Trambahn angeschaut. Abends war in Wellington leider nie was los, irgendwie werden in Neuseeland um 8 Uhr die Trottoirs hochgeklappt :P

Am nächsten Tag war Trolli nochmal im Te Papa um die anderen Abteilungen auch noch anzuschauen. Der Timi war solang beim Friseur und ein bissle Sport machen.

Am Samstag wars dann endlich soweit, unsere Fähre auf die Südinsel legte pünktlich um 3 Uhr mittags ab. Vorbei an wunderschönen Felsformationen bedeckt mit einem satten grün durch verschiedene Fjorde und Buchten ging es stetig weiter Richtung Süden. Die Fährfahrt verlief so lange ruhig, bis es nach ca. einer Stunde raus aufs offene Meer ging. Denn dann kamen die 6-10 Meter Brecher und selbst die große Fähre kam allmählich ins Wackeln. Timi erfreute sich an der Achterbahnfahrt, der Rest in der Kabine war eher nicht so sehr begeistert, weil auch das Buchlesen nicht mehr so einfach ging. Als wir dann aber wieder in den Vorläufern der Südinsel waren war das Wasser auch wieder ruhiger. Und dieser Teil des Fahrt war noch schöner, wilder und grüner als der auf der Nordinsel. Wirklich toll!!! Und auch das Wasser war nun türkisblau und schimmerte malerisch als die Sonne unterging! War ein gutes Panorama ! :).

Angekommen auf der Südinsel, wo es dann schon dunkel war ging es nur so schnell wie es geht auf den Campingplatz, wo wir mal wieder leider vergessen haben zu bezahlen o.O. Aber so ist das halt mit kleinem Budget :).

Am nächsten Tag sind wir dann von Picton richtung Westen gefahren. Die Frage, ob wir in den Abel Tasman NP fahren, was uns 5 Std one way gekostet hätte, wurde dann mit Nein beantwortet und so sind wir gleich an die Westküste gefahren, die für ihre wilde und unbelassene Naturschönheit bekannt ist!! Und das war die auch! Außnahmsweise war mal ein perfekter Tag mit Sonnenschein pur und dann sieht so ein Land schoin gleich viel freundlicher aus. Wir besichtigten an dem Tag einer der schönsten Küstenstrassen der Welt. Fahren zwischen auf der linken >Seite Urwald, der alles zu bieten hat was das Herz begeehrt und rechts die tolle Küstenlinie mit schönen Stränden. Außerdem ging es vorbei an den Pancake Rocks, die aussehen wie hiunderte Pfannenkuchen gestapelt und den Blowholes und durch ein Tal wie man es aus dem Traumbuch kennt. Urwald, türkisblauer Fluss, Vögelgezwitscher und schönen Aussichten ins Tal hinein. Gelungener Tag!!

Am Tag darauf ging es wieder ins kalte. Der Franz-Josef Gletscher und der Fox-Gletscher waren geplant. Nach einer kleinen Wanderung standen wir dann am Fuße des FJ-Gletscher. Der durch wilde und verspielte Kanten ein eindrucksreiches Bild erscheinen lässt. ( Nein, ich habe nicht zu viel Werbebrochuren gelesen :DDD ) ! Ne im ernst, der Gletscher sah wirklich gut aus, jedoch durfte man aus Sicherheitsgründen nicht näher hin. Auch der zweite Gletscher sah schön aus, jedoch nicht so wild wie der andere, sondern eher so wie man Gletscher aus dem Lehrbuch kennt.

Für Timi waren es trotzdem die ersten Gletscher, war cool gesehen zu haben :)

Danach haben wir nur noch eine Waldwanderung gemacht durch den Urwald sind dann jetzt aber durchgefahren nach Queenstown, da es leider dauerregnet zurzeit. Aber so ist das halt in Neuseeland...

Heute stand für Timi noch ein Highlight auf dem Programm. Ein langersehnter Sprung ins Nichts wurde war. BUNGE JUMPING. An der Hacket Bridge, kurz vor Queenstown hieß es 3,2,1 Bungee!!! Cool war auch, dass das der gleiche Ort war, wo Papa das auch vor 20 Jahren gemacht hat :) Und auch finanziell geholfen hat! (Y) Aber das ein unbeschreibliches Gefühl auf diesem Brett zu stehen, jeden Herzschlag zu spüren und dann sich nach vorne zu kippen lassen... WOW! Bekomme ich jetzt gleich wieder Gänsehaut!!! :) War cool! :PP

In den nächsten Tagen heißt es dann jetzt wahrscheinlich zu Milford Sound zu fahren, welcher schon oft zum schönsten Ort der Welt gewählt wurde :) Und dann steht ja auch noch bald Trollis Geburtstag auf dem Plan! :)

Allgemein lässt sich zu Neuseeland sagen, dass es eine sehr schöne Landschaft hat, vorallem jetzt im Herbst, wenn alle Bäume und Sträucher bunt sind. Leider gibt es aber nicht die Möglichkeiten wie in Australien diese Schönheit zu erkunden, da erstens es kaum touristisch erschlossene Wege etc gibt oder zweitens, wenn es die gibt ist es alles sehr kommerziell und teuer, sodass wir uns vieles leider nicht leisten können.!!!

Wir machen trotzdem das beste draus und finden es ein tolles Land zu sehen !!! :D

Doch ist bei uns beiden auch schon die Vorfreude auf Fiji riesig, wieder ins warme mit Sonne und Meer! :))

Besuch aus Deutschland und mal wieder Fliegen- diesmal zu den Kiwis :D

Montag, 28.04.2014

Kurz nach dem letzten Blogeintrag habe ich nach 6 Monaten das erste mal wieder meine Eltern und meinen Bruder gesehen. Die drei sind nach Australien gekommen um mich zu sehen, aber vor allem auch das Land anzuschauen  Weil wir ja noch nicht auf Fraser Island waren, haben wir 3 Wochen davor beschlossen sie dort hin zu begleiten. Nachdem sie uns mit ihrem knallroten Mietauto, das eigentlich viel zu klein war fuer uns 5, abgeholt hatten, sind wir alle mit einem Rucksack auf dem Schoss Richtung dem Faehranleger River Heads gefahren.

Dort angekommen haben wir die Buerofrau von der Faehrgesellschaft davon ueberzeugen koennen, das wir alle fuenf im Hotel wohnen und deswegen 5 Ueberfahrt Tickets brauchen. Dazu muss man sagen, dass auch das Hotel von 3 Gaesten ausgegangen ist, und um den schoenen Schein zu wahren, sind wir auch getrennt in der Hotellobby einmarschiert. Die Wohnung dort war nachher aber so gross, dass wir ueberhaupt keine Platzprobleme hatten, ganz im Gegenteil, fuer drei Leute waere die viel zu gross gewesen :DNach der Ankunft gings noch schnell ins Restaurant und dann ganz schnell ins Bett, vor allem fuer meine gejetlagte Familie :DD

Der naechste Tag war unspektakulaer, es hat geregnet wie aus Kuebeln, man hat nichts machen koennen, ausser Bilder rueberladen, essen und einen Strandspaziergang in der Badehose. Den haben nur der Vadder, der Timi und ich gemacht, die anderen waren immer noch im Bett :DD, aber der war echt klasse bis es nachher dunkel wurde und wir ein bissle gestresst wieder Richtung Hotel marschieren mussten. Danach gings noch in den angenehm warmen Whirlpool auf unserem Balkon.

Fuer den darauffolgen Tag war eine Tour mit einem 4-Wheel Drive Car ueber die ganze Insel vorgesehen. Sogar die Sonne hat sich ab und zu gezeigt. Wir wurden schrecklich durchgeschuettelt. Nach dem Aussteigen hat man jede Bandscheibe wieder einzeln reinschieben muessen, aber es hat trotzdem Spass gemacht. Vor allem die Dingos, die man am Wegesrand immer beobachten hat koennen waren klasse. Am Anfang sind wir auch im Lake McKenzie baden gewesen, das war ein Highlight erster Klasse, mit weissen Sand und einer hellblauen Wasserflaeche. Spaeter durfte dann jeder Mal ein paar Meter auf der Sandautobahn am Strand fahren. Die ist ein echter Highway auf dem jeden tag hunderte Autos fahren. Es rumpelt zwar ein bissle aber man faehrt dort deutlich besser auf den Waldpfaden im Inland. Das war auch mal eine gute Erfahrung. Am Abend gings dann nochmal essen danach wurde Biberbande gespielt :D

Am naechsten Morgen haben wir uns, nach der Faehrfahrt zurueck aufs Festland,  vorerst wieder getrennt. Der Vadder hat uns in Hervey Bay abgesetzt, von wo aus wir uns einen Greyhound Bus in Richtung Brisbane gemietet hatten. Die anderen drei sind noch die Strecke bis Rockhampton gefahren und von dort aus dann mit dem Flieger nach Cairns gekommen, mit paar mal Zwischenlanden :D Wir sind 6 Stunden gefahren und schliesslich wieder in brisbane angekommen. Dort hat schon eine alte Schulfreundin von uns, die Lia, auf uns gewartet. Wir haben erstmal einen Goon auf unser Wiedersehen getrunken und den ganzen Abend ueber wichtige Dinge geredet ;)

Der naechste Tag verlief wie die spaeteren in Brisbane eher entspannt. Wir haben in der Lagune gebadet, waren dauernd beim Hungry Jacks und ich war am Gruendonnerstag mit der Lia in der Messe. Ansonsten wurden noch ein paar Sachen geregelt. Der Timi war zum Beispiel nochmal im Krankenhaus und die Lia hat sich ein IPad gekauft.

Am 19. war es aber Zeit sich wieder fuer die naechsten zwei Monate zu verabschieden. Der Timi und ich haben um 5.55 Uhr den Bus Richtung Sydney genommen. Nach einer 13 stuendigen Zugfahrt, die einem gar nicht so lang vorkam sind wir abends um 7 am Hauptbahnhof Sydney angekommen. Von dort sind wir unsere Unterkunft dem World Square Hostel angekommen. In unserem Zimmer hat man sich gefuehlt, als wuerde man mitten in einem Club stehen, so laut war es. Nachdem wir noch kurz einkaufen waren im absolut ueberfuellten Coles, sind wir dann auch irgendwann "schlafen" gegangen :P

Am naechsten Morgen war Ostersonntag!!! Nachdem wir ca. eine Stunde erfolglos vor der anglikanischen Kathedral auf Prince William, Herzogin Kate und Prince George gewartet haben (die sind leider auf der anderen Seite rein als wir dachten), habe ich mich noch schnell auf den Weg zur katholischen Kathedrale St. Mary's gemacht. Dort habe ich eine Messe erleben duerfen, die seinesgleichen sucht. Ca. 3000 Menschen haben dort die Ostermesse verfolgt. Die Gaenge waren voll mit stehenden Menschen. Der Chor aus 50 der besten Saenger Australiens hat die alte Antiphon, "Victimae Paschali Laudes" angestimmt. Es war schlichtweg atemberaubend. Am Abend haben wir dann das Appartment, das meine Eltern in Sydney gemietet hatten bezogen. Das Haus war ein schoenes altes viktorianische Reihenhaus, mit grossen Betten :D Am Abend haben wir dann meine Eltern wieder gesehen, mit denen wir auf ein Bier in die benachbarte Nelson Brewery eingekehrt sind.

Der naechste Tag war ganz dem Sightseeing gewidmet. Wir alle sind auf einen der Pfeiler der Harbourbridge gestiegen und haben dort einen tollen Blick auf die ganze Stadt um uns herum gehabt. Spaeter waren wir noch im Taronga Zoo. Dort hat einen Tag zuvor ein Bilby-Sanctuary den Namen von Prince George erhalten, weshalb auch die Royals dort waren. Deshalb haben auch wir die ganz frische Gedenkplatte anschauen koennen. Diese Erinnerungen an die koeniglichen Besuche finden sich in ganz Australien. Da der Taronga Zoo auf der anderen Seite des Hafens liegt muss man mit dem Boot dort hin fahren. Am Abend wollten natuerlich alle wieder zurueck an den Hafen, deshalb war es da extrem voll auf der Rueckfahrt :(( Am Abend waren wir dann noch in einer extrem guten Pizzeria essen.

Der naechste Morgen hat uns zum Bondi Beach gefuehrt. Dort haben der Timi, der Conradin und ich erstmal die Klippenwanderung gemacht die wir zwei noch von unseren ersten tagen in Australien her kannten. Spaeter gins dann noch zum Barkley Beach, wo wir alle in die sehr hohen Wellen gesprungen sind, die uns aber meistens wieder direkt auf den Strand zurueckgeschmissen haben :D Davor haben wir endlich auch meinen neuen Pass im deutschen Konsulat in der Trewlaney Street abholen koennen. Das ging zum Glueck alles ohne Probleme ;) Am Abend ist dann der Timi nach Melbourne geflogen, weil er noch Geld von unserer Rego (Anmeldung vom Auto) zurueck holen musste, denn die haben wir ja nicht mehr voll nutzen koennen :D

Am naechsten Morgen haben wir verbliebenen vier uns auf den Weg in die Stadt gemacht. Ich habe fuer den neuen Pass ein neues ESTA beantragt und die anderen 3 waren ein bissle Shoppen. Um 3.30 hatten wir eine Fuehrung in der bekannten Oper von Joern Utzon. Die ist wirklich ein Monument der Architekturgeschichte. Die Leichtigkeit der Dachkonstruktion und die ausgefeiltheit der Details, ist sonst nur in gotischen Kathedralen und barocken Kirchen zu finden. Am Abend haben wir uns dann mit der Susi in einem Japaner zum Essen getroffen. Das war echt klasse, da hat nicht jeder einen Teller bekommen mit seinem Essen drauf, sondern alle konnten sich von den Tellern die gekommen sind das nehmen was sie wollten :D

Der naechste Tag hat uns in den Royal Nationalpark gefuehrt. Dort haben wir steile Felsformationen an der Kueste und Banksiawaelder im Landesinneren anschauen koennen. Das war grandios. Am Ende haben wir uns an einem Strand niedergelassen und dort die naechsten drei Stunden verbracht. Das Wasser dort war fast so klar wie an der Wineglass Bay <3 Am Abend hatten wir sturmfrei, weil die Eltern auf einem Konzert waren..... :DDD

Leider gab es beim Blick aus dem Fenster am naechsten Tag nur Regen zu beobachten. Eigentlich wollten wir ja in die Blue Mountains fahren um dort zu wandern, aber im Regen macht das absolut keinen Spass. Deswegen haben wir uns kurzerhand entschlossen ins Hunter Valley zu den Weinguetern zu fahren. Nach ein zwei Weinproben sind wir wieder zurueck gefahren. Am Abend haben wir uns nochmal mit der Susi getroffen, diesmal in einem kleinen Italiener. Wieder war es echt nett :)

Am Samstag wir nochmal in der Stadt, haben ein bissle geshoppt und eine Pawlowa gegessen, eine australische Torte, die wir sonst nur von der Julie, der Frau vom Gavyn kannten. Unser einstimmiges Urteil war, dass die von der Julie auch viel besser war, als die gekaufte :D Danach wurde noch gepackt und gekocht, sodass sich die Eltern um 6 Richtung Flughafen verabschieden konnten. Fuer mich war es echt eine tolle Sache, meine Eltern mal wieder zu sehen und ein paar schoene Tage mit ihnen am anderen Ende der Welt zu verbringen :D

Am naechsten Tag hiess es aber auch fuer uns, "See ya Australia", wir sind um 5 Uhr morgens vom Appartment aus gestartet. Ein bissle Wehmut war ja dabei aber wir haben uns auch schon sehr auf Neuseeland gefreut, also wars nicht ganz so schlimm :DD Dort sind wir dann nach 3 Stunden Flug im A380 um 13 Uhr in NZL angekommen. In Auckland genauer gesagt :D Hier wohnen wir seitdem mitten in der Innenstadt.

Morgen gehts dann los auf die grosse Entdeckungstour, um 11.30 holen wir unser Mietauto ab. Dann werden wir Nord- und Suedinsel damit erkunden. Und u.a. eine ausgewanderte Verwandte von mir besuchen- es bleibt also spannend :D

 

Viele Gruesse und bis bald ;)

 

 

Top End, Urwald und ein paar Pannen :P

Freitag, 11.04.2014

Kurz nach dem letzten Blogeintrag haben wir uns ans Top End aufgemacht. Zuerst wollten wir nach Cooktown, der noerdlichsten Stadt Queenlands fahren. Aber schon auf dem Weg waren einige interessante Sachen zum Anschauen. So haben wir den Kuranda Nationalpark gleich von drei Seiten aus betreten koennen. Wilde Flusslaeufe und und ein toller Wasserfall wie aus dem Kalender haben da auf uns gewartet. Doch danach gings Straight Away ans Top End. Nach drei Stunden Fahrt durch absolutes Outback, mit Kuhweiden ohne Begrenzungszaeune (!), sind wir dann abends in Cooktown angekommen. Dort sind wir nur noch schnell auf einen Campingplatz gefahren, der zwar normal 5 Dollar gekostet haette, aber leider war die Geldkassierstation schon geschlossen .

Am naechsten Morgen haben wir uns den Hafen von Cooktown angeschaut. Da gab es einen guten Touristenweg mit Statuen von James Cook und anderen Maennern, die an dem Hafen mal angekommen sind. Eigentlich wollten wir dann eine Wanderung auf den Mount Cook machen, aber wir haben den Weg dorthin einfach nicht gefunden. Wir haben uns dann entschieden an einem Haus zu klingeln und dort nach dem Weg zu fragen. Doch wir staunten nicht schlecht, als daraufhin ein dicker Mann mit einem riesigen Hakenkreuztatoo im Gesicht uns gegenueberstand. Nach einigen Fragen ueber Herrenrasse..., hat er uns dann auch endlich den Weg verraten, aber auch dass da normal kein Mensch raufgeht und der Wanderweg total verwildert ist. So machten wir uns grad wieder auf den Rueckweg, mit Kurs auf Mossman. Dort angekommen, haben wir schon von weitem das grosse Touristcentre fuer die Mossman Gorge gesehen. Wir haben natuerlich nicht bezahlt und sind direkt durch den Eingang geschluepft in Richtung Fluss und Wasserloch. Das Wasserloch war absolut grandios, ein richtiges Urwaldklischeemotiv  Am Abend gings dann weiter Richtung Daintree Village, wo wir uf einem Touristinfo Parkplatz uebernachtet haben. 

Am naechsten Tag stand eine Krokodiltour auf dem Daintree River auf dem Programm. Wir haben gleich zwei davon gemacht und auf beiden zusammen zwei erwachsene und ein Babykrokodil gesehen. Die Faehre zum Cape Tribulation haben wir uns nicht leisten wollen, deswegen haben wir uns den Weg gespart und haben uns wieder Richtung Mossman aufgemacht. Dort haben wir eine Woolworth-Supermarkt- Eroeffnung nur um 4 Stunden verpasst. Da haetten wir sicher was geschenkt bekommen . Aber wir wollten ja weiterkommen, deswegen haben wir wieder den Cookhighway Richtung Cairns genommen. Dort haben wir dann wieder in unserem ueblichen Hostel uebernachtet. 

Am 2. April haben wir dann eine Schnorcheltour zum Great Barrier Reef gemacht. Ein Katamaran hat da ca. 100 Menschenaufs Riff rausgefahren. Manche waren Tauche, andere Schnorcheln und der Rest Glasboot fahren um die Schoenheit des Great Barrier Riffs geniessen zu koennen. Auf der Hinfahrt war mir und der Haelfte der anderen Passagiere so unglaublich schlecht, aber als sich der Regen verzogen hatte und der erste Schnorchelgang anstand, ging es dann allen schon deutlich besser. Nachdem ich eine Taucherbrille mit Brillenglaesern bekommen hatte, habe ih dann auch endlich was gesehen uner Wasser. Und das erste was mir entgegengeschwommen ist, war ein Riffhai . Der hat sich aber auch schnell wieder verzogen und so habe ich Korallen, eine zwei Meter lange Muraene und eine Schule von blau leuchtenden Sepias sehen koennen. Alles in allem war das ein klasse Tag. Am Ende ist sogar noch die Sonne rausgekommen . Uebernachtet haben wir wieder im Globetrotters in der Lake Street.

Am naechsten Tag haben wir Carns wieder verlassen und sind am Great Green Way entlang den Weg Richtung Townsville gefahren. Dort haben tolle Urwaelder und super Wasserrutschen an Wasserfaellen auf uns gewartet. Unser erster Stop war bei den Josephine Falls, das ist mit Abstand die groesste und beste Wasserrutsche. Da sind wir ein paar Mal runtergerutscht. Aussenrum ist ueberall toller Urwald also da ist eine klasse Atmosphaere. Danach gings noch zur Etty Bay. Uebernachtet haben wir dann auf dem Weg an einem Parkplatz mit 30 anderen Backpackern 

Am 4. April waren wir kurz bei den Jourama Falls bis es, kurz darauf zum Paluma Nationalpark ging. Dort haben wir auch wieder im Wasserfall mit Wasserrutsche gebadet. Nachdem wir unser Auto eine steile Gebirgsstrasse hinaufgequaelt hatten, haben wir schon ausgemacht, das wir nicht ganz hineinfahren und nach dem Wasserfall umkehren. Etwas anderes ist uns auch gar nicht uebrig geblieben, denn beim Rueckweg vom Wasserfall ist der Timi auf ein paar rutschigen Steinen ausgerutscht und sein kleiner Zeh ist im genau verkehrten Winkel gestanden wie sonst. Wir sind dann schnell nach Townsville ins Spital gefahren. Dort hat sich dann nach drei Stunden herausgestellt, dass der Zeh gebrochen ist. Nach drei Einrenkversuchen und 4 Mal roentgen wurde er dann wieder rausgelassen aus dem Krankenhaus, allerdings mit einer saftigen Rechnung. Wir sind dann noch 80 Kilometer weiter die Ostkueste runtergefahren und haben auf einer Restarea uebernachtet.

Auf dieser Restarea gab es am naechsten tag ein kostenloses Fruehstueck fuer uns, denn in Queensland gibt es zur Ferienzeit immer umsonst Kekse und Tee an manchen Rastplaetzen. Wir beschlossen dann moeglichst schnell die Kueste bis Brisbane nach unten abzufahren, weil wir in brisbane nochmal ins Spital gehen wollten wegen Timis Zeh. Das ist uns aber nur ueber Umwege gelungen. Denn unser Auto hat an diesem tag auf einmal angefangen dauernd sein Kuehlwasser zu verlieren. Unser letzter Stop mit unversehrtem Auto war in Airlie Beach danach gings dann bergab. Als wir an einer Tankstelle mal wieder angehalten hatten um unser Kuehlwasser aufzufuellen, hat ein Trucker dies mitbekommen und hat gefragt was da los ist. Es hat sich rausgestellt, das er auch seine Wurzeln in Stuttgart hat und auch noch "Kurrle" mit Nachnamen heisst. Er hat uns dann geraten mit offenem Kuehlwasserdeckel zu fahren mit 100 km pro h. Das hat sich dann 30 km spaeter als Fehler erwiesen, denn alles Kuehlwasser ist ausgelaufen und unser Motor ist innerlich explodiert. Nach einem ewigen Anruf bei unserem Roadservice RACV ist dann auch endlich der Abschleppwagen gekommen. Er hat uns in ein Kaff namens Carmilla gebracht und uns direkt vor der Werkstatt  abgesetzt. Da haben wir dann das letzte mal in unserem Auto uebernachtet.

Am naechsten Morgen ist der Mechaniker gekommen und hat uns vor die Wahl gestellt, entwerder das Auto zu verschrotten oder 4000 Dollar fuer die Reparatur zu bezahlen. Da das Auto nur 1200 Dollar gekostet hat war die Entscheidung relativ schnell klar. Wir haben dann das Auto ausgeraeumt und noch alle Trophaeen abgeloest und sind dann auf dem Rastplatz bei einer Tankstelle geendet. Dort haben wir einige Leute gefragt ob sie uns zumindest mal bis Rockhampton mitnehmen koennen, aber alle konnten, wollten, sollten nicht, bis wir dann einen Trucker gefunden haben der uns sehr gerne mitgenommen hat.Unsere Campingsachen haben wir noch schnell an ein paar deutsche Backpacker verschenkt und dann gings schon los auf der abenteuerlichen Fahrt ohne Stossdaempfer. Wir sind dann auch fast ununterbrochen gefahren, und nachdem er uns gesagt hatte, dass er sogar bis Brisbane durchfaehrt, haben wir die Gelegenheit genutzt und ihn bis zum Ende begleitet. Sodass wir ungefaehr 13 Stunden miteinander gefahren sind. Gegen Mitternacht sind wir an einem Truckerrastplatz angekommen und haben dort in der Lounge uebernachtet.

Geweckt wurden wir um 8 Uhr morgens von dem Chef dort, der uns gesagt hat das man dort eigentlich gar nicht uebernachten darf, aber das war uns dann auch egal, wir sind dann schonmal in Richtung Bahnstation aufgebrochen um in die Innenstadt ins Hostel zu kommen. Mit unseren Rucksaecken und Tueten und Schlafsaecken muessen wir sehr bemitleidenswert ausgesehen haben. Denn auf dem Weg sind wir an einem Auto vorbeigekommen, dessen Fahrer uns gleich gefragt hat ob er uns helfen kann. Er hat uns dann gleich zur naechsten Bahnstation mitgenommen. Auch im Zug waren alle Leute sehr hilfsbereit und haben uns Tipps fuer Hostels und die richtigen Ausstiegsmoeglichkeiten gegeben. Das gibts halt alles wirklich nur in Aussie. So sind wir nach einigem Suche in den Strassen Brisbanes, dann in unser Hostel Valley Verandas gekommen. Da sind nur komische alte Leute, aber es ist wenigstens billig 

 

Seitdem sind wir jetzt in Brisbane und entspannen mehr oder weniger den ganzen Tag Vorgestern hat uns die Lara, eine Freundin aus LB besucht und gestern war ich im Stadtmuseum und auf dem Uhrenturm von der Cityhall, aber sonst ist nichts weltbewegendes mehr passiert. Aber davon gabs ja in den lezten Tagen auch schon mehr als genug 

Viele Gruesse und bis bald :)

 

Straight Away ins Red Centre :D

Samstag, 29.03.2014

 

Wie schon das letzte Mal angekündigt haben wir am Sonntag vor zwei Wochen, den Roadtrip aller Roadtrips, einmal von ganz unten bis rechts oben, von Adelaide nach Cairns gemacht.

 

Gestartet sind wir am Sonntag, den 16. März, ca. um 12 Uhr als wir unsere Travelkameradin Inga aus ihrem Hostel abgeholt haben. Insgesamt waren wir zu viert, Lukas ein alter Bekannter aus Melbourne hat uns auch noch gejoint. Nach einem Großeinkauf im Coles (Supermarkt) und K-Mart (Kruschtladen), gings dann auch gleich los. Für diesen Tag haben wir uns noch die Strecke bis Port Augusta vorgenommen. Auf der Straßenkarte haben wir dann aber noch einen Nationalpark auf dem Weg entdeckt, deswegen sind wir auf einen Rastplatz ca. 50 Kilometer vor Port Augusta geblieben um die Nacht zu verbringen. Die übliche Kombination, war das ich und Lukas im Auto geschlafen haben und der Timi und die Inga jeweils im eigenen Zelt. Daran hat sich auch bis zum Ende nichts mehr geändert 

 

Am nächsten Morgen gings gleich früh los um den Mount Remarkable Nationalpark zu besichtigen. Auf dem Weg dort hin haben wir erstmal ein paar Emus im Wald rumlaufen gesehen, und auch auf dem Walk danach haben sich Känguruhs und Feldhasen gezeigt. Nach ca. einer Stunde im Wald haben wir die letzten Kilometer bis Port Augusta zurückgelegt, mit einem festen Ziel, natürlich die Touriinfo. Dort haben wir Informationen über unser nächstes Ziel die Flinders Ranges eingeholt und das Geschirr gespült. Die Fahrt zu den Flinders Ranges ging über eine wunderbare Panoramastrecke, die direkt an der Flinders-Kette entlang und ein paar Mal auch mittendurch führt. Dort angekommen stand Mal wieder ein Walk, diesmal zu einem Lookout, auf dem Programm. Auf dieser Wanderung kamen auch erstmals unsere supertollen Fliegen-/Moskitonetze für den Kopf zum Einsatz, denn die Fliegen nerven im Outback einfach höllisch und sind dazu auch unbeschreiblich dumm. Allein beim Eincremen mit Sonnencreme zermatscht man immer 10 auf seinem Nacken, weil die dummen Fliegen leider nicht blicken, dass sie wegfliegen müssen wenn eine große Hand ankommt. Ansonsten fliegen sie gerne in die Ohren und in den offenen Mund. Also ohne Netz ist im Outback Gosch halten angesagt  Nach der Wanderung gings wieder zurück nach Port Augusta. Über genau die gleiche Strecke wie auf dem Hinweg, allerdings diesmal mit ca. 30 Känguruhs am Wegesrand, die in der Nacht den Straßenrand zum Grasen nutzen. Da kann man dann leider bloß noch 80 km/h fahren. Übernachtet haben wir auf einem Rastplatz direkt am Stuart Highway.

 

Das Tagesziel für den nächsten Tag war vorerst einmal die Opalminenstadt Coober Pedy. Auf dem Weg dort hin sind wir an grasenden Emus in der niedrigen Buschlandschaft vorbeigekommen. Da sehen die im Vergleich dazu aus wie riesige schwarze Berge. In Coober Pedy angekommen gings mal wieder in die Touristinfo, aber dort waren sie so dreist und wollten uns nicht mal die Handys aufladen lassen, also waren wir nach 5 Minuten schon auf Erkundungstour durch die Wüstenstadt. Weil es dort so unglaublich heiß ist sind die meisten Häuser unterirdisch als Wohhöhlen gebaut wurden. Wir hatten die Möglichkeit öffentliche Räume wie Läden, Kunstgalerien und Kirchen, alle unter der Erde gebaut anzuschauen. Das war sehr interessant. Später haben wir noch die leeren Wasserkanister an der Trinkwasserstation aufgefüllt und dann gings schon weiter auf dem Stuart Highway. Bei einem Roadhouse auf dem Weg mit ganz vielen handgroßen Motten und nervigen Fliegen haben wir dann nachher in einer geheimen schattigen Ecke gecampt, um die Campingfee zu sparen 

 

Am Mittwoch war erstmal eine ewig lange Strecke vollends zum Ayers Rock- The Olgas Nationalpark zu fahren, ca. 500 Kilometer am Stück, auf dem Lasseter Highway, sodass wir abends gegen 6 Uhr, aufgrund vn vielen Zwischenstops zum Essen, dort ankamen. Der Sonnenuntergang war gigantisch! Da war genau dieses Rot zu sehen das immer auf den Postkarten abgedruckt ist. Da ist wirklich gar nichts überkoloriert auf denen! Natürlich wurden dort auch gleich die Bilder für Facebook gemacht, so ein gutes Panorma kriegt man dafür selten. Nachdem die Sonne untergegangen ist haben wir dann Ewigkeiten im Dunkeln den Campingplatz beim Ayers Rock Resort gesucht. Leider haben wir ihn nicht gefunden und haben schon alle Zelte zum Wildcampen irgendwo in der Pampa aufgebaut. Kurz vor dem Einschlafen hat uns dann aber ein großes Rangerauto mit wei Rangern drin angeleuchtet und uns doch auf den Campingplatz geschickt. Nach einer halben weiteren Stunde suchen, sind wir dort auch angekommen. Leider war die Kasse schon geschlossen, sodass auch diese Nacht gratis geblieben ist 

 

Am nächsten Morgen ging es früh raus, weil wir auch den Sonnenaufgang beim Ayers Rock nicht verpassen wollten. Der war auch gar nicht so schlecht, obwohl hunderttausend Bustouristen um uns rumgestanden sind ( zumindest die 10 Minuten wo sie rausgelassen worden sind :D).Danach gings direkt hin zum Ayers Rock. Zwei kleine Walks haben wir u Wasserlöchern an seinem Fuße gemacht. Beim letzten allerdings, habe ich dummerweise unseren Photoapparat auf dem Dach liegen lassen beim Losfahren. Der hat dann erstmal gefehlt. Nach langen suchen ohne Erfolg haben wir uns ins Touristcentre aufgemacht um dort die Mittagshitze zu überstehen und zu essen. Der Timi und ich sind währenddessen auch noch zur Polizeistation in Yalunda gefahren um den Verlust vom Photo anzuzeigen.Als wir zurück waren haben wir die Olgas angesteuert, auch ein sehr spannender roter Felsen. Den meisten Backpackern gefällt er sogar besser wie der bekannte Ayers Rock. Dort sind wir dann natürlich auch gewandert. Mitten durch geht da ein großer Riss, der als Tal eine gute Wanderung hergibt. Die zweite Wanderung ging dann noch zu einem Aussichtspunkt. Aber dann mussten wir uns auch schon wieder beeilen zurückzukommen, denn den Sonnenuntergang wollten wir am Sunsetpoint sehen. Leider war der gar nicht mal so gut an dem Tag , wegen einer dichten Wolkendecke am Horizont, aber was solls  Übernachtet haben wir dann, sogar mal legal, auf einem Free-Campingplatz am Lasseter Highway.

 

Der Freitag war ganz für den Kings Canyon eingeplant. Für den muss man vom Lasseter Highway ca. 300 Kilometer ins Landesinnere weiterfahren. Die Vegetation dort ist beeindruckend. Mitten in der Wüste sind dort Flüsse, Wasserlöcher und große Bäume zu sehen. Und hohe Steilwände natürlich auch. Nach zwei Walks am Morgen haben wir auch dieses Highlight hinter uns gelassen und uns auf dem Lasseter und Stuart Highway Richtung Alice Springs aufgemacht. Am Lasseter Highway haben wir das erste Mal Pause gemacht. Als wir gerade so am Essen waren fährt da auf einmal ein Camperva n zu uns raus und 5 Backpacker aus Melbourne steigen aus. Die haben unsere Kamera gefunden und sind uns die ganze Zeit hinterher gefahren  So ein Glück haben wir mal wieder. Danach sind die nächsten 4 Stunden Fahrt nach Alice Springs schon umso leichter zu ertragen gewesen. Nach einem Snack im Subway sind wir schon mal zu den East MacDonell Ranges gefahren um dort dann am Parkplatz von der Jessie Gap zu übernachten.

 

Am nächsten Morgen wurden wir durch ein Auto was zu uns auf den Parkplatz gefahren ist, geweckt. Zum Glück waren das diesmal keine Ranger, sondern nur die Vorhut für eine Radralley die auf dem Ross Highway an diesem Tag stattfinden sollte. Statt Strafzetteln haben wir nur anerkennende Blicke und von jedem ein Good Morning bekommen. So früh geweckt, haben wir gleich die Zeit genutzt uns sind zur Trephina Gorge gefahren. Dort sieht es aus wie in jedem Dinosaurierbuch. Die Schlucht hat roten Stein an den Wänden und ist unten mit Sand ausgefüllt. Drin wachsen Bäume und Gräser-einfach klasse! Auch dem Rückweg haben wir noch einen Solitärfelsen, einen Gost Gum (weißer Baum) und zwei große Felsspalten angeschaut.Dann waren wir kurz wieder in Alice Springs zum Handyaufladen beim Subway, aber danach auch schon auf dem Weg zu den West MacDonell Ranges. Dort haben wir auf einem Aussichtspunkt übernachtet, wo dick und fett das Schild „Campen Verboten“ gestanden ist. Aber das haben wir leider „Übersehen“. Das größere Problem an diesem Abend war eher die Handtellergroße Heuschrecke im Auto die immer auf uns zwei, die dort schlafen wollten gesprungen ist und für Panik gesorgt hat. Nach einigen Bekämpfungsversuchen ist sie dann wahrscheinlich wieder freiwillig rausgehopft.

 

Der Sonntag geht wahrscheinlich eher als Badetag in die Annalen des Roadtrips ein. Wir waren an diesem Tag an drei „Gaps“, anderen Fuße sich jeweils Naturseen befanden. In zwei davon war ich auch schwimmen. Das Gefüh ist unbeschreiblich. Mitten in der Wüste sind da Naturpools, die sich immer mit seicht und tief alle paar Meter abwechseln, also ganz leicht zu durchqueren sind. Auf dem Weg sind ein paar Flache Felsformationen am Ufer wo man kurz raus kann und sich aufwärmen. Das war echt großartig. Aber nach so viel Sightseeing waren alle schon ganz schön am Ende, sodass wir wieder Richtung Alice Springs gefahren sind. Weil da allerdings Bücherei und Touristinfo zu waren haben wir leider wieder zu Subway reinsitzen müssen. Unsere Inga hat uns an diesem Tag auch verlassen, weil sie jetzt doch lieber nach Darwin weiterwollte, weil sie schon in Cairns war. Wir haben sie witzigerweise im „Annie's Place“ abgesetzt, so hieß auch unser Hostel in Adelaide. Das war aber kein Problem, so gabs dann endlich wieder Platz im Auto, sodass wir am Abend dann auf dem Stuart Highway weiterfahren konnten. Allerdings nicht mehr allzu lang, denn als über Alice Springs das Tempolimit aufgehoben wurde wollten wir mal austesten wie schnell unser Auto eigentlich fahren kann. Leider haben wir vergessen, dass das immer sehr leicht überhitzt. So ist auch hier nach kurzer Zeit, das Zeichen für überhitztes Kühlwasser gekommen. Dummerweise wollten wir jetzt den Deckel vom Kühlwasser aufmachen weil wir gehört haben dass da sonst was durchschmelzen kann. Eine zwei Meter hohe Wolke war das Resultat und der Deckel ist irgendwo in die weite Buschlandschaft geflogen. Nach so vielen Erfolgen beschlossen wir erst einmal die Nacht dort zu verbringen.

 

Am nächsten Morgen machten wir uns nochmal auf die Suche nach dem Deckel, aber auch nach einer Stunde suchen ist er leider nicht mehr aufgetaucht. Zum Glück hatten wir noch eine Mullbinde an Bord, die kurzum als Ersatzdeckel die Kühlwasseröffnung verschlossen hat. So haben wir es dann mit viel Bangen zum nächsten Roadhouse „Aileron“ geschafft. Dort war der Chef sozusagen der Prototyp für eine Granatendreckssau, der außer „Fuck“ nur wenige Wörter in seinem Wortschatz hatte. Er wollte uns einen Service aus Alice Springs für 500 Dollar andrehen. Sein Sohn hat dann aber zufällig einen Kühlwasserdeckel für 11 Dollar , gefunden, den haben wir dann dankend angenommen. So konnte die Reise weitergehen. Unser nächster Stop auf dem Weg waren die Devil's Marbles, seltsam in der Landschaft verstreute runde Steinklötze sind das. Man hat tatsächlich das Gefühl man schaut dem Teufel beim Murmeln spielen zu  Später sind wir dann in Tennant Creek angekommen. Aber außer zum kurz Pause machen haben wir da auch nicht gehalten.Wir sind lieber noch eine Weile weitergefahren, um genau zu sein, die ganze Strecke bis kurz vor der Grenze zu Queensland. Dort haben wir auf einer Restarea übernachtet.

 

Am Dienstag wäre eigentlich ein Besuch der Cammoweal Caves auf dem Programm gestanden, aber nachdem wir in Cammoweal im Postoffice erfahren haben , dass man Höhlentaucher sein muss um da Spaß dran zu haben sind wir lieber schnell weitergefahren. So sind wir an der Industriestadt Mt. Isa vorbeigekommen. Dort haben wir die beste Touristinfo nutzen können die bisher auf dem Weg gekommen ist. Von der Dusche bis zur freien Steckdose, war alles da was das Backpackerherz begehrt  Ein gutes Wurstbrot gab es auch erstmals wieder, ansonsten sindNährstoffe immer über Tütensuppen und Dosen reingekommen , da ist das schon ein Festmahl  Später gings über viele Kleinstädte weiter nach Hughenden. Dort haben wir auf einem Rastplatz mitten in der Stadt übernachtet. Allerdings hinter dem Klohäusle 

 

Am nächsten Tag gings weiter zum White Mountains Nationalpark. Dort hat es leider geregnet, weswegen wir nur einen kurzen Blick vom Lookout ins Tal geworfen haben. Danach gings wieder schnell ins Auto und weiter Richtung Townsville. Dort angekommen haben wir daheim in der Touriinfo nach dem Rechten gesehen und uns gleich noch informiert. So haben wir einen der besten Aussichtspunkte von Townsville gesehen, aber die unglaubliche Schwüle die es hier an der Ostküste gibt hat uns doch sehr zu schaffen gemacht beim Aufstieg. Hinterher sind wir direkt weitergefahren und haben auf einem kostenlosen Campingplatz übernachtet. Allerdings hat es in Strömen angefangen zu regnen. Der Timi ist sich in seinem Zelt vorgekommen wie im Pool und im Auto haben nasse Decken und Kopfkissen eine ähnliche Wirkung gehabt.

Eigentlich wollten wir am Donnerstag Morgen noch viele Sachen auf dem Weg von Rollingstone nach Cairns machen, aber es hat einfach geschüttet wie aus Kübeln. Erst als wir in Cardwell angekommen sind und im Touristcentre untergekommen sind hat es aufgehört und die Sonne ist rausgekommen. So haben wir uns nochmal beraten lassen und haben zwei Wasserfälle im tropischen Regenwald angeschaut. Der ist auch wirklich so grün wie immer auf den Photos und echt richtig spannend. Am Abend haben wir dann unser Hostel in Cairns bezogen. Das ist eher wie ein Hotel, aber trotzdem so billig wie ein normales Hostel, dahaben wir nicht unbedingt was dagegen :D Beim Auspacken habe ich gemerkt, dass mein Brustbeutel irgendwie fehlt. Irgendwo auf der Reise muss ich den verloren haben oder er wurde geklaut. Das lässt einen dann trotz weichem Bett nicht so gut schlafen  

 

Alles in allen war das ein klasse Roadtrip, trotz allen Gefahren und und Unannehmlichkeiten die das Outback bietet, aber die Erfahrung war schon wertvoll. Von der Natur ganz zu schweigen 

 

 

Gestern habe ich dann gleich bei der deutschen Honorarkonsulin angerufen, die hat mir einen Termin um 12 Uhr gegeben. Um 14.30 Uhr waren wir fertig mit Polizei, Passbildern und einem riesen Haufen Bürokratie. Aber es hat sich gelohnt der neue Reisepass ist schon im Druck! Der Timi hat währenddessen ein ganz tolles Flugzeug aus Lego gebaut 

 

Heute gings in die Lagune hier in Cairns, das ist ein öffentliches Schwimmbad.

 

Morgen werden wir Cairns bereits wieder verlassen und für zwei Tage ans „Top End“ nach Mossman und Cooktown fahren. Dort warten dann wieder „ein paar“ Nationalparks auf uns 

 

Also ihr seht es war richtig viel los in den letzten zwei Wochen, deswegen ist der Bericht auch ein bissle länger geworden, aber so schlimm wars ja nicht zu lesen 

 

 

Viele Grüße und bis bald ;)

 

Outback wir kommen :D

Samstag, 15.03.2014

Ja wir fahren jetzt schon fast wieder eine Woche in Adelaide, aber es war noch einiges zu erledigen bevor wir morgen früh unsere Tour ins richtige Outback, zum Ayers Rock, Olgas, Kings Canyon...,, starten können.

Das Auto wurde jetzt endlich fertig, sodass wir es auch abholen konnten am Mittwoch. Um auszuprobieren, ob es überhaupt noch fahren kann, nach so vielen Tagen beim Mechaniker Lachend, sind wir kurzerhand zum Morialta Nationalpark gefahren. Dort gibt es ein paar Wasserfälle, zu denen wir hinaufgewandert sind. Leider gabs hier nicht so viel Regen in den letzten Tagen, deswegen waren auch die Wasserfälle ein bissle langweiliger wie sonst. 

Am Donnerstag sind wir locker 900 Kilometer und 10 Stunden gefahren um unser Auto wieder in unserem "Heimatkolonie" Victoria anzumelden. Unsere Registration läuft am 20. März ab und leider kann man die bloß verlängern wenn man ins Office im jeweiligen Staat geht. Da war das nächste in Horsham, was direkt bei den Grampians liegt. Die Rego kostet auch nur "läppische" 700 Dollar, Das war ein ganz schön teurer Tag Brüllend Aber dafür sind wir auf dem Rückweg noch an dem Mount Arapiles und dem Little Desert National Park vorbeigefahren. Dort haben wir einen Bushwalk durch die Savanne gemacht und sogar noch ein Känguruh auf dem Weg gesehen Küssend. Das war dann noch echt klasse. Aber der Heimweg war dann auch wieder ewig langWeinend.

Gestern haben wir Besuch von Freunden aus Ludwigsburg bekommen. Theresa, Lara, Jakob und Tom sind uns hier in Adelaide besuchen gekommen. Dann gings gleich mal an den Strand, da gabs einen klasse Sonnenuntergang. Am Abend gabs noch die ein oder andere Flasche Wein, sodass alle erst um 4 Uhr morgens im Bett waren Lachend

Heute sind alle deutlich später wie sonst aufgewacht Lachend. Aber trotzdem wurde viel geleistet. Heute wurde groß gekocht im Hostel! Und zwar mal wieder Linsen mit Spätzle, weil ich die supergeschickte Spätzleria dabei habe. Das ist nach 3 Stunden kochen auch endlich mal was geworden. Aber so ist das halt wenn man vergisst die LInsen früh genug einzulegen, dann brauchen sie halt ewig Unschuldig Aber am Ende wars auch sooo lecker. .

Unsere 4 Freunde haben wir auch gerade verabschiedet, denn morgen gehts bei uns mindestens 10 Tage ins Outback. Und zwar über die Flinders Ranges, Coober Pedy, den Ayers Rock und Kings Canyon, die Olgas und ein paar anderen Attraktionen bis Cairns.

Toi Toi Toi das der Wagen das überlebt, wenn net essen wir halt auch Fliegen wie alle anderen Deutschen im Outback Lachend

 

Viele Grüße und bis bald ;)

Tasmania- nah dran am Paradies :D

Montag, 10.03.2014

Ich habe ja jetzt schon lang nichts mehr von mir hören lassen,aber das liegt vor allem mal daran, dass wir einen spontanen Kurztrip nach Tasmanien unternommen haben. Kurz nach dem letzten Blogeintrag haben wir von unserem Mechaniker erfahren, dass das mit dem Auto wohl noch ganz schön lange brauchen wird. Deswegen haben wir kurzerhand Flüge nach Tasmanien und ein Mietauto zum Rumkommen dort gebucht.

 

So sind wir am 27. Februar mittags um 12e in Launceston gelandet. Ein Taxi hat uns direkt vom Flughafen zum Lloyd´s Hotel gefahren. Von dort aus ging es mal wieder direkt zur Touristinfo. Dort hat uns eine Frau bedient, die wahrscheinlich gerade aus dem Irrenhaus ausgebrochen ist, alle Latten am Zaun hatte sie auf jeden Fall nicht mehr LachendTrotzdem haben wir nach 2 Minuten gemerkt, dass es in Launceston eigentlich nichts zu sehen gibt, außer der bekannten Cataract Gorge. In der Nacht konnten wir leider fast nicht schlafen, weil von unten aus dem Pub bis morgens um 4e die Liveband gedröhnt hat Brüllend

 

Am nächsten Tag gings dann beim bestem Sonnenschein in die Cataract Gorge, eine Schlucht mit zwei großen Basins. Das erste Basin ist sehr naturbelassen, das zweite sehr touristisch aufgemacht. Mit dem Sessellift kann man da auf die andere Seite fahren und ein öffentliches Schwimmbad lädt zum kostenlosen Schwimmen ein. Wir sind einmal durch die ganze Schlucht gewandert bis zur Duck Reach Power Station, und dann auch wieder alles zurück, insgesamt 4 Stunden! Danach sind wir im Schwimmbad vom 2. Basin noch ein paar Bahnen geschwommen und haben uns dann auf den Heimweg gemacht.

 

Am Freitagmorgen haben wir dann endlich unser Auto bekommen. Natürlich sind wir auch gleich in die weite Natur Tasmaniens aufgebrochen. Vorher sind wir aber noch am letzten Subway auf dem Weg, in Deloraine, vorbeigekommen. Auch eine Honigfarm lag auf dem Weg. Dort haben wir ein Honeytasting gemacht! Doch 50 verschiedene Honigsorten sind dann doch ein bisschen zu viel, sodass auch die Büsche vor der Honigfarm noch was von der süßen Pracht hatten :P Danach sind wir zur ersten Wanderung in der unberührten Natur Tasmaniens aufgebrochen, zu den Alum Cliffs. Eine riesige Gesteinsformation, wo man direkt an Avatar oder andere Urwaldfilme denken muss. Auf dem Weg haben wir auch mal wieder eins der vielen Echidnas gesehen die es dort gibt. Abends sind wir dann noch möglichst nah an den Cradle Mountain Nationalpark rangefahren und haben dann am Straßenrand mitten im Urwald übernachtet.

 

Am nächsten Tag gings in den Cradle Mountain Nationalpark, der ist sogar Weltnaturerbe! Dort haben wir eine größere Wanderung gemacht, den Crater Lake Circuit. Das hat ca. 3 Stunden gedauert, aber wir haben tolle Panoramabilder machen können, vor allem am Wombat Pool, einem kleinen Bergsee. Später waren wir noch kurz beim Dove Lake, dem größten See im Nationalpark, und dann gings auch schon weiter. Eigentlich wollten wir noch für eine kleine Wanderung in den Walls of Jerusalem Park fahren und sind dafür auch ca. eine ¾ Stunde auf einer Buckelpiste ohne gleichen unterwegs gewesen. Doch dort angekommen haben uns alle gesagt, dass die kleinste Wanderung 9 Stunden braucht, sodass wir das doch lieber gelassen haben. So sind wir alles wieder zurückgefahren ohne irgendetwas zu sehen, außerdem Lake Rowallan am Anfang vom Nationalpark, in dem abgestorbene Bäume mitten im See stehen. So langsam war dann aber auch schon wieder Schlafenszeit. Auf dem Weg zum nächsten Nationalpark haben wir einen Aussichtspunkt mit klasse Panorama entdeckt, sodass wir gleich dort geblieben sind zum übernachten. In der Nacht ist es auch wirklich eisig kalt geworden. Aber wir hatten ja zum Glück Standheizung im Auto Cool

 

Aufgewacht sind wir mit einem wunderbaren Sonnenaufgang vor einer herrlichen Bergkulisse. Eine Wolke hat auch noch schnell einen Berggipfel umhüllt fürs Photo- wirklich ein Traum! Eigentlich wollten wir dann zum Savage River Nationalpark fahren, aber als sich herausgestellt hat, das keine einzige Straße zu dem hinführt, haben wir das gelassen und sind lieber Richtung Küste zur kleinen Stadt Strahan gefahren. Dort haben wir erstmal wieder den Photoapparat in der Touristinfo aufgeladen Lachend und eingekauft. Am Abend ging dann aber noch zu den Hogarth Falls.

 

Der nächste Tag war dann schon wieder deutlich spannender. Da haben schon die Nelson Falls auf uns gewartet. Das ist ein riesiger doppelter Wasserfall, der richtig klasse aussieht. Danach gings auf einen kleinen Abstecher zum Franklin River. Dort ist eine Brücke über den Fluss gespannt, die immer mitschwingt wenn man drüber läuft. Die größte Wanderung an dem Tag haben wir kurz daruf gemacht, 4 Stunden Shadow Lake Circuit. Der Weg zum Shadow Lake war relativ langweilig, aber dort angekommen wurden wir von einem lauten Schrei überrascht. Ein anderer Wanderer ist am Ufer auf einem Stein gesessen und hat unter sich eine Schlange schwimmen sehen. Mit einem großen Satz ist er samt Kleidern in den See gesprungen. Doch das blieb nicht die einzige Schlange. Ca. 5 Minuten später haben auch wir eine Schlange im See schwimmen sehen, vermutlich sogar die stark giftige Brown Snake! Trotzdem haben wir uns nicht die Laune verderben lassen und haben mit 4 anderen Deutschen, die wir am See getroffen haben noch ca. 1 Stunde geschwätzt. Mit denen sind wir dann auch den Rückweg gelaufen.

 

Am nächsten Morgen hat schon der Mount Field Nationalpark auf uns gewartet. Dort haben wir den Lady Barron Falls Circuit Walk gemacht. Wir sind an anderen kleinen Wassserfällen und an großen Bäumen vorbeigekommen. Aber eben auch an den Lady Barron Falls. Das sind Wasserfälle, wie man sie sich immer vorstellt! Mitten im Urwald , sie sprudeln runter wie eine Dusche und unter ihnen ist ein großer „Swimming Pool“. Während der Timi in der „Dusche“ war, war ich im „Swimming Pool“, aber das Wasser war so kalt, dass nach 20 Sekunden die Zehen taub geworden sind. Also arg lang waren wir nicht drin Zwinkernd Hinterher sind wir noch auf dem trockenen Felsen neben dem Wasserfall, auch wieder wie im Bilderbuch, in der Sonne gelegen zum Trocknen. Später gings dann noch weiter mitten in den Franklin-Gordon und Southwest Nationalpark. Die beiden werden von einem großen Highway in der Mitte durchschnitten. Man stößt dort auf große Seen und große Bergmassive und am Ende der Straße kommt ein riesiger Staudamm, auf den wir natürlich auch drauf gelaufen sind . Am Abend gabs endlich mal wieder einen Stop im Mac Donalds Cool

 

Am Mittwochmorgen sind wir ans südliche Ende von Tasmanien gefahren, dass war nicht so beeindruckend. Aber dafür der Mount Wellington, wo wir danach waren umso mehr. Eigentlich wollten wir da rauf wandern, aber weil wir irgendwie die ganze Zeit nur Wanderwege gefunden haben die runter gingen statt rauf, sind wir halt doch raufgefahren am Ende. Der Blick von dort aus war gigantisch. In alle vier Himmelsrichtungen hat sich ein unglaubliches Panorama erstreckt. Eine kahle Berglandschaft hat den Blick ins satte Tal eingerahmt, wirklich malerisch! Danach gings dann noch ins Stadtzentrum von Hobart. Aber weil wir so spät dran waren war nix mehr offen, sodass wir eigentlich nur den Hungry Jacks und den Hafen von Hobart gesehen haben. Am Abend sind wir Richtung Tasman Halbinsel gefahren und haben in Dunalley, mit ein zwei Fläschle Wein, am Ufer des Meeres übernachtet.

 

Der nächste Morgen hat erstmal nur Schrecken verbreitet. Beim Umdrehen vom Schlüssel im Auto kam einfach mal überhaupt kein Geräusch. Also da war er jetzt- unser erster Breakdown. Aber wir hatten Glück eine Lehrerin die immer genau diese Straße für ihren Schulweg benutzt, hat uns in den kleinen Laden im Dorfzentrum mitgenommen. Dort konnten wir mit unserem Roadservice Kontakt aufnehmen. Ca. eine Stunde später hat uns der Reettungswagen dann auch gefunden. Zum Glück war nur die Batterie leer, sodass er uns nur Starthilfe geben musste. Gekostet hat das ganze dank unserer Versicherung auch nichts. Erst dann konnten wir unseren Tag richtig starten. Wir sind direkt durchgefahren bis Port Arthur, der ersten Stadt Tasmaniens und zugleich Strafkolonie für viele Jahre. Mittlerweile ist die ganze Anlage Weltkuturerbe und kostet 30$ Eintritt. Das ist eine Unverschämtheit! So sind wir halt auch ein bissle unverschämt geworden und über einen Aussichtspunkt in die Anlage geklettert Lachend Dort kann man überall die Ruinen der Festungsanlage, der Gefängnisse und der Kolonistenhäuser sehen. Alles sehr spannend. Manche Häuser haben allen Buschbränden widerstanden und sind nicht abgebrannt. Die stehen sogar noch ganz da. Nachdem wir alles gesehen haben, sind wir wieder rausgeklettert und Richtung Tasman Nationalpark gefahren. Dort gab es einige Bögen zu sehen, die das Meer aus dem Stein ausgehölt hat, z.B. Tasmans Arch und Devil´s kitchen. Später sind wir dann noch zu den Ruinen von einer alten Gefangenenkolonie gewandert, in der Kohle abgebaut wurde. Da war nicht mehr so viel übrig, also ein bissle langweilig leider :/ Am Abend sind wir noch Richtung Freycinet Nationalpark gefahren und haben die ganze Halbinsel im Abendrot vom anderen Ufer aus anschauen können.

 

Am Freitag gings dann in den Freycinet Nationalpark. Aber zuvor haben wir noch den Apsley-River Nationalpark gestreift und dort ein mehr oder weniger spektakuläres Wasserloch gesehen :/ Naaaaaja. Aber dann sind wir zum Freycinet gefahren und das war wirklich beeindruckend. Erst haben wir einen Lockout angefahren, der einen die ganze Küste überblicken lassen hat. Danach haben eine Wanderung zum Wineglass Bay und zur Hazards Bay gemacht. Das sind wunderschöne Strände, die auch direkt aus dem Fernsehen kommen könnten. Kristallklares Wasser, grün bewachsene Dünen und rote Berge im Hintergrund. Kein Wunder, dass auch Abel Tasman damals seine Gründe hatte hier anzuhalten. Einen besseren Entdeckerstrand gibt es fast nicht. Sogar ein toter Katzenhai ist da am Ufer gelegen. Nach 4 Stunden Wanderung sind wir dann zur Honeymoon Bay gefahren. Dort waren wir beide nacheinander im Meer schnorcheln. Ich habe nur einen riesigen roten Fisch gesehen, aber der Timi dafür 5 Rochen. Das Ensemble war perfekt. Rote Felsen und Urwald haben die Honeymoon Bay eingerahmt. Da fühlt man sich dem Paradies schon sehr nahe Überrascht

 

Am nächsten Morgen gings erstmal zur Bay of Fires, mal wieder einer der vielen "schönsten Strände der Welt", und das war echt hammermäßig. Mal wieder einfach nur traumhafte Strände, mit lauter roten Felsen dazwischen. Später haben wir noch die St. Columba Falls erkundet, das sind die höchsten Wasserfälle in ganz Tasmanien. Dort haben wir auch zwei riesige Spinnen an einem Baum gesehen, aber die haben uns zum Glück nicht gefressen. Auch die Tigersnake auf dem Rückweg hat wohl keinen Hunger gehabt. Also wir leben noch :D Danach gings langsam wieder Richtung Launceston, zum Autowaschen, Aufräumen und natürlich in den Hungry Jacks. Diesmal haben wir den Rekord gebrochen und sind ganze 4 Stunden drinnen gesessen :D Am Abend haben wir dann auch einem öffentlichen Campingplatz, wo an dem Tag Antikmarkt war „geschlafen“. Der war mitten in einem alten Kolonistendorf. Auf dem Weg zum ca. drei Kilometer entfernten Klo bin ich an einem alten Kolonistenfriedhof vorbeigekommen. Da waren verrostete Eisengitter um die Gräber und umgestürzte Grabsteine zu sehen, wie im Bilderbuch mal wieder :D Die Nacht war leider sehr sehr kurz. Der Mond hat uns direkt ins Gesicht geschienen und ca. alle 10 Minuten ist wieder ein neuer Depp mit seinen Scheinwerfern in den Hof gefahren der am nächsten Tag seinen Kruscht verkaufen wollte. Dann hat auch schon um 4.30 Uhr der Wecker geklingelt, weil um 6 der Flieger gegangen ist.

 

Tasmanien war mit Abstand das beste was wir bisher gesehen haben. So klasse Natur gibt’s glaub sonst nirgendswo auf der Welt. Also das kann man echt nur weiterempfehlen Küssend

 

Jetzt sin wir gerade wieder in unserem Hostel in Adelaide „ Anni´s Place“, mit den ganzen Deutschen und warten bis unser Auto endlich fertig wird zum Weiterreisen. Aber heute ist natürlich mal wieder Public Holiday (Feiertag) wegen irgendeinem Pferderennen. „Hauptsache frei“ denkt der Australier Cool

 

Viele Grüße und bis bald ;)  

Adelaide- naaaaaja :D

Montag, 24.02.2014

Seid dem letzten Blogeintrag ist ja schon wieder bissle Zeit vergangen. Wir haben uns vom Barossa Valley direkt in Richtung Adelaide aufgemacht. Dort sind wir auch heute noch. Das liegt aber nicht unbedingt daran, dass die Stadt hier so toll ist Unentschlossen

Mehr oder weniger das einzig tolle ist unser Hostel. Das wird von zwei aus Esslingen geführt, deswegen sind von 30 Bewohnern auch 15 Schwaben. Das ist echt klasse, da kann mer endlich wieder normal schwätzen Cool. Maultaschen haben wir auch schon gemacht und jeden Tag gibts ein zwei Runden Kniffel mit dem ganzen Hostel. Der einzige Minuspunkt sind die Bettwanzen die jede Nacht zum Blutsaugen kommen und riesige Hubbel an allen Teilen vom Körper hinterlassen, die schrecklich jucken. Bisher habe ich mir immer die Ärmel und Hosenbeine zugebunden, aber morgen kommt zum Glück der Kammerjäger, da hat das ganze dann mal ein Ende Lachend

Unser Auto macht leider ein bissle Stress. Das ABS ist kaputt und blockiert immer die Bremsen. Mittlerweile wird in ganz Australien nach einem Ersatzteil gesucht. Das ist nicht so einfach, weil es auf dem ganzen Kontinent noch 100 Ford Sedans von 1995 gibt. Hoffentlich wird das was, weil so können wir nicht weiterfahren. Aber wir sind zuversichtich Lächelnd

So holen wir hier jetzt das beste aus Adelaide raus. Am Mittwoch waren der Timi und ich im Cleland Conservation Park und am Mount Lofty Lockout. Beim Mount Lofty hat man einen super Blick über die ganze Stadt. Im Cleland Conservation Park kann man allen bekannten einheimischen Tiere in großen Wildgehegen ganz nahe kommen. Wir wollten allerdings nicht 3 Dollar für das Trockenfutter zahlen um die Känguruhs zu füttern. Da haben wir einfach den Mais und die Karotten aus dem Futtertrog geholt und so die Tiere gefüttert und von ganz nah gesehen.  Eine klassische Win-Win-Situation Lachend. Nach tausenden Känguruhs und Wallabies, ein paar Wombats und Echidnas, einem Greater Bilby, und ganz vielen anderen Tieren waren wir dann echt am Ende, so dass es dann direkt zurück ins Hostel gegangen ist.

Die nächsten Tage haben wir immer mit unseren Hostelkollegen verbracht. Am Donnerstag haben wir eine Fahrradtour zum Ikea gemacht, weil es dort Hotdogs für 1 Dollar gibt und mal wieder weiche Betten zum Reinliegen. Die Fahrräder leihen wir seitdem fast jeden Tag aus, weil das komplett umsonst ist und vom Government gesponsort wird. Am Freitag haben wir uns in der Touristinfo hier ein bissle über Südaustralien informiert und haben die Bücherei angeschaut, da gibts es einen klasse viktorianischen Lesesaal. Am Samstag waren wir mit der ganzen Hosteltruppe in der Artgallery und dem Naturkunde Museum, South Australian Museum. Die Bildergalerie hat ein paar schöne Gemälde aus der Kolonialzeit und das Naturkundemuseum kann auch nur mit seinen einheimischen Tieren überzeugen. Aber dafür hat sich der Weg gelohnt. Vorallem war beides for free Lachend.

Gestern waren wir alle zum Picknicken im Botanischen Garten. Der ist hier wirklich interessant, mit ganz vielen Themengärten und großen Gewächshäusern, u.a. noch aus der Zeit von Victoria und der großen Weltausstellung auf deren Spuren man hier in jeder Stadt trifft. Am Abend war ich noch in der katholischen Kathedrale, die mit 2000 Personen brechend voll gefüllt war, aber ein Plätzle auf der Kniebank hat man dann doch noch gefunden Zwinkernd

Heute gings dann noch zur Fa. Haigh´s. Das ist eine bekannte Schokoladenfirma hier. Wir haben in der Fabrik an der South Terrace eine Führung gemacht, bei der es anschließend noch eine Schokoladenverkostung gab. Sogar zum Tee wurde man hinterher noch eingeladen. Das hat sich also mal wieder gelohnt Cool

Wir fliegen wahrscheinlich in den nächsten Tagen für ein paar Tage nach Tasmanien. Dort wollen wir ein Auto mieten und die Insel erkunden.

 

Viele Grüße und bis bald ;)

South Australia- Here we are :D

Dienstag, 11.02.2014

Seit dem letzten Blogeintrag haben wir auch schon wieder hunderte Kilometer zurueckgelegt. Von Beachport aus haben wir uns auf den Weg nach Adelaide gemacht.

Adelaide ist im Vergleich zu Melbourne und Sydney eher eine Kleinstadt, aber trotzdem ganz gut eigentlich. Wir haben noch nicht so viel gesehen dort, weil wir nur zwei ganz kurze Tage in der Innenstadt hatten. Den ersten groesseren Unfall haben wir jetzt auch schon hinter uns, nachdem wir rueckwaerts in ein anderes Auto reingefahren sind. Aber zahlen mussten wir nur 250$, das war dann grad noch so zum Aushalten. Unschuldig Das einzige groessere Event wo ich war, war ein Gottesdienst in der Kathedrale von Adelaide. Die Stimmung in australischen Kirchen ist unvergleichbar, weil ueberall gelbe Fensterscheiben eingesetzt sind, die alles in ein tolles Licht tauchen. Ausserdem sind die Kirchen ohne den deutschen Komfort nur mit harten Holz- und Kniebaenken ausgestattet, da wirds nie zu gemuetlich im Kopf. Am Ende wurde Grosser Gott wir loben Dich auf Englisch gesunden, da kamen ja schon fast wieder Heimatgefuehle auf Lachend

Am 5. Januar haben wieder Adelaide vorerst wieder verlassen und sind in Richtung Kangaroo Island aufgebrochen. Nach einer unglaublich teuren Ueberfahrt mit der Faehre sind wir am Hafen auf Kangaroo Island von unseren "Gastgeschwistern" Sarah- Lena und Ty empfangen worden. Die zwei sind Koalafaenger auf Kangaroo Island. Die Koalas sind dort nicht heimisch und zerstoeren die ganze Natur, deswegen werden sie eingefangen und nach Western Australia geschickt Überrascht.

Die zwei wohnen dort in einem Ferienhaus mit zwei Doppelbettschlafzimmern und einem Schlafsaal, den ich ganz fuer mich alleine hatte. Schon am ersten Abend wurden wir mit ganz viel Coopers- Bier begruesst, was sich auch uber die naechsten Tage nicht veraendert hat Cool.

Fuer unseren ersten Tag auf der Insel hat Sarah-Lena uns ihr Auto ausgeliehen. So haben wir rund um den Nationalpark Flinders Chase alle Sehenswuerdigkeiten auf eigene Faust erkunden koennen. So haben wir Seeloewen, die bekannten Remarkable Rocks und eine traumhafte unberuehrte Bucht anschauen koennen. Auch den Plathypus Walk haben wir uns dann noch eine Stunde gegeben. Aber Schnabeltiere haben wir leider keine gesehen. Dafuer aber einen Maroon und eine Goana, ein einheimisches Reptil, dass wir zuerst fuer eine Schlange gehalten haben Reingefallen. Nachdem die ersten Symptome des Schreckens abgeklungen waren sind wir dann zurueck zum Auto gelaufen. Auf dem Weg Heim haben wir dann noch die Sandduenen von Kangaroo Island gesehen, die wie aus dem nichts Kommend einfach im Urwald auftauchen. Zum Abendessen gab es dann gegrilltes Lamm am Knochen, WUNDERBAR!!!

Den zweiten Tag haben wir mit einer Strandtour rumgekriegt. Einen schoenen Schnorchelstrand nach dem anderen haben wir abgefahren. Aber Fische haben wir leider ausser unglaublich vielen Grundeln nicht gesehen. Dafuer war der Eingang zum ersten Strand, der Stock Bay nur durch eine Hoehle zu erreichen. Das gibts glaub sonst auch nirgendwo. Am Abend haben uns Sarah- Lena und Ty mit auf eine Farmparty genommen, dort gab es BBQ und viel Bier und einen klasse Sternenhimmel. Die Leute dort waren schon alle Anfang 30 und haben sich gar nicht so sehr interessiert fuer die Backpacker vom Festland, aber die Atmosphaere war unschlagbar Zunge raus

Am naechsten Tag sind wir mit Sarah-Lena und Ty an ihrem Lieblingsstrand zum Surfen gewesen. Nach ca. 10 Minuten Anlaufschwierigkeiten, gab es eine Stunde lang Surfspass. Das war wirklich klasse! Auch wenn das im Fernsehen immer so schwierig aussieht, sobald man auf der Welle ist, kann man eigentlich nichts mehr falsch machen Lachend. Aber Surfen ist halt doch "very exhausting", sodass es nach der Pause auch gar nicht mehr so noetig war nochmal ins Wasser zu gehen. So konnten Sarah und Ty auch selber noch ein bissle in die Wellen steigen. Der Ty hat sogar noch sein Surfbrett zerlegt gekriegt, also ein rundrum erfolgreicher Tag Lachend.

Unseren letzten Tag auf Kangaroo Island haben wir mit einer Tour durch alle Weingueter und die Gindestillerie der Insel verbracht. Die Zwei haben ueberall jemanden gekannt, sodass wir ausnahmsweise auch das ganze Sortiment bei allen probieren durften Überrascht. Das waren zum Teil wirklich tolle Geschmackserlebnisse, aber vor allem der Wein ist fuer Europaeer eher gewoehnungsbeduerftig hier Zwinkernd. Nach einem kurzen Mitagsschlaefle im Auto gings dann auch schon wieder auf die Faehre zurueck nach Cape Jervis, wo unser Auto die ganze Zeit stand.

Am 10. Januar, gings dann ueber Victor Harbor, einer eher fuer Rentner interessanten Touristadt mit einem grossen Steg zu einer der Kueste vorgelagerten Insel, nach Hahndorf. Hahndorf ist eine ehemalige deutsche Siedlung, die heute ein furchtbares Tourinest mit schlechten Kuckucksuhren und kitschigen Bierkruegen ist. Als Deutscher muss man das nicht unbedingt gesehen haben. Aber fuer die Ausiies ist das natuerlich alles superklasse. Noch am Abend sind wir mit Kurs aufs Barossa Valley weitergefahren. Dort haben wir mal wieder auf dem Parkplatz der Touristinfo uebernachtet Küssend

Am naechsten Morgen hatten wir eine Verabredung mit einem um 100 Ecken Verwandten von mir, Donald "Don" Ross. Seine Vorfahren sind um 1850 nach Australien ausgewandert. Er hat hier eine kleine Farm und ist einer der obersten Bewahrer des deutschen Erbes hier. Wir haben eine exklusive Fuehrung durch das Museum der deutschen Siedler bekommen, das voll ist mit lauter interessanten Artefakten zur erstmaligen Besiedlung dieser Gegend. Danach haben wir noch den Friedhof in Tanunda besucht, auf dem seine gesamten Vorfahren liegen. Dort sind wir auch auf einen Stein mit dem Namen "Mattner" gestossen, dem Maedchennamen von meiner Oma, wodurch die Verbindung zu Don Ross besteht. danach haben wir versucht die Touristroute durchs Barossa Valley abzufahren, aber nach dem 1000sten mal Verfahren haben wir die Abzweigung in die naechstgroessere Stadt genommen und dort in einem Moebelhaus die Betten Probegelegen Lachend. Am Abend waren wir dann bei Don und Irene zum Abendessen eingeladen. Nach einer deftigen Wurst- und Kaeseplatte wurde das Halmabrett von Dons Eltern rausgeholt, was mit viel Konzentration gespielt wurde. Danach hat Don uns noch einen Vollernter gezeigt, der gerade beim Nachbar die Trauben geerntet hat. Zum Abschluss gabs dann noch einen Film uebers Barossa Valley. Bevor wir uns wieder in Richtung Touriinfo auf den Weg gemacht haben, wurde uns noch ein grosser Karton mit Pfirsichen und Tomaten aus dem eigenen Garten in die Hand gedrueckt.

Jetzt sitze ich gerade mal wieder in der Touriinfo beim Free Internet Computer, mit Wasser umsonst- wunderbar besser wie jedes Hostel Lachend

Heute gehts wieder zurueck nach Adelaide,

Viele Gruesse und bis bald Zwinkernd

 

Melbourne- Great Ocean Road-Beachport

Montag, 03.02.2014

Ja wir haben es tatsaechlich noch geschafft! Wir sind jetzt schon seit einer Woche nicht mehr in Melbourne Lachend

Am Samstag vor einer Woche waren wir abends noch bei unseren Freunden Julie und Gavyn Anderson zum Abendessen eingeladen. Da gabs endlich mal wieder "ebbes Gscheids". Und natuerlich auch viel guten Wein aus dem Barossa Valley. Es war ein klasse Abend, mit vielen Katerkunststuecken ( mit dem Hauskater, nicht mit unserem Unschuldig) und einem wunderbaren australischen Steak vom Grill. Auch mit ihrem Sohn Justin haben wir andem Abend noch telephoniert, den kennen wir noch vom letzten Mal. Alle Andersons wollen uns bald in Wuerttemberg besuchen kommen. Da freuen wir uns schon drauf, das sind wirklich richtig nette Leute.

Am Sonntag war Australia Day! Das ist der Staatsfeiertag hier, der in Melbourne traditionell mit einer grossen Parade von allen Gruppen, die in der Stadt leben gestaltet wird. Die zieht nach dem Flaggenhissen vor dem Rathaus in richtung Botanischer Garten, wo ein riesiges Buergerfest auf alle Melbourner wartet. An jeder Ecke hat eine Musikkapelle gespielt und es gab ganz viel umsonst zum Probieren Überrascht. Im Government House, dem Sitz vom Governor, dem Stellvertreter von Queen Elizabeth, war an diesem Tag auch Tag der offenen Tuer. Da hatten wir zwei die Gelegenheit auf dem Tennisplatz vom Governor mitnander eine Runde Tennis zum Spielen. Nach ca. 5 Minuten Spiel sind der Premier und der Governor von Victoria vor uns gestanden. Der Premier hat auch sofort angefangen mit den Kindern dort Tennis zu Spielen, alles in echt lockerer Atmosphaere. Das waren jetzt also unsere ersten Promis auf unserem Trip Lachend. Am Abend gabs noch ein grosses Feuerwerk in den Docklands. Eigentlich wollten wir danach noch zum Finale von den Australian Opens, aber irgendwie war das schon nach zwei Stunden entschieden Reingefallen.

 

Am Montag war es dann endlich so weit! Unser Roadtrip hat endlich gestartet. Nach einem Grosseinkauf im Coles, mit geschaetzten 500 Dosen, gings noch schnell zur Macarena und dann ab nach Torquay, dem Endpunkt der ersten Etappe. Dort haben wir am Ufer eines grossen Flusses uebernachtet. Natuerlich im Auto, denn dort schlafen wir jetzt schon seit einer Woche. Das ist aber gar kein Problem, denn wir haben riesige komfortable Sitze Cool

 

Am Dienstag ging es dann richtig los. Wir fuhren ein Stueck auf der Great Ocean Road. Wir haben auf dem Weg u.a. den Bells Beach gesehen, einen tollen Surfstrand mit Steilkueste. Ansonsten gab es viele Aussichtspunkte und Leuchttuerme auf dem Weg. Als letztes war dnan noch der Memorial Arch fuer die Erbauer der great Ocean Road auf dem Programm. Uebernachtet wurde in Lorne auf einem Parkplatz bei den Erskine Falls.

 

Am Mittwoch Morgen sind wir frueh gestartet und haben die Erskine Falls somit fast ganz ohne Touris erleben koennen. Das sind Wasserfaelle mitten im Urwald. Genauso wie man sich Urwald immer vorstellt so sieht es dort aus. Ein Wasserfall, steile Haenge mit Wald und ein Fluss mit grossen Steinen. Das war wirklich ein Erlebnis! Die naechste Sehenswuerdigkeit war der Teddys Lockout. Von dort aus sieht man sehr gut auf die Strassenfuehrung der Great Ocean Road, die in jedem Prospekt abgebildet ist. Danach gings weiter in Richtung Aireys Inlet einem Leuchtturm an der Kueste. Auf dem Weg sind wir an einem Koalaspot vorbeigekommen und haben so von ganz nah Koalas beobachten koennen Küssend. Die Leutturmtour war uns zu teuer, so sind wir ganz schnell weiter an den naechsten Strand gefahren. Nach unzaehligen Lockouts sind wir irgendwann bei den Zwoelf Aposteln gelandet, bei denen wir dann auch uebernachtet haben. Und zwar direkt bei einem Aussichtspunkt, so hatten wir unseren ganz eigenen Sonnenuntergang an diesem Abend.

 

Am Donnerstag Morgen wollten wir eigentlich frueh aufstehen um den Sonnenuntergang bei den Zwoelf Aposteln zu sehen, die hier die Hauptattraktion sind. Das ist uns aber leider nicht gelungen Weinend, wir waren halt noch zu muede vom Programm vom Tag davor. Dafuer haben wir sie aber gegen 9 Uhr genau inspiziert. Auch an den Strand daneben sind wir herunter gestiegen. Die Steilkueste dort ist wirklich beeindruckend. danach ging es weiter auf der Great Ocean Road. Angehalten wurde immer bei bekannten Felsformationen wie London Bridge oder The Arch. Alles sehr sehenswert. Danach machten wir uns schnell auf den Weg nach Warrnambool. dort sieht man normalerweise immer Wale aber jetzt wo wir da waren gab es leider keine Reingefallen. So beschlossen wir weiterzufahren und kamen in einen kleinen Nationalpark namens Tower Hill Reserve. Dort ist ein grosser See ganz umschlossen von einem Wald. Es war schon etwas spaeter und die Abenddaemmerung setzte ein. So kamen innerhalb von kuerzester Zeit Kaeguruhs, Emus und Kaninchen aus ihren Verstecken. Und wir waren ganz allein dort. Das war toll fuer uns endlich auch mal die bekannten Buschbewohner im Original zu sehen. Die sind auch gar nicht so scheu wie man sie sich vorstellt. Ausnahmslos alle Tiere haben uns bis auf einen Meter an sie herankommen lassen. Uebernachtet wurde auch dieses Mal wieder an einem Fluss in Warrnambool.

 

Am naechsten Morgen ging es in Richtung Grampians, einem riesigen Nationalpark ein paar Kilometer von der Kueste entfernt. Dort angekommen wurden wir darueber informiert, dass rund die Haelfte des ganzen Parks wegen Buschfeuern geschlossen ist. So waren auch viele sehenswuerdigekeiten abgesperrt. Ueber die Touristenstrasse sind wir dann ins Herz der Grampians vorgedrungen, dem 5 Haeuserdorf, Halls Gap! Nach einem Eis, dass bitter noetig war bei 45 Grad Aussentemperatur, sind wir zum campingplatz gefahren, der uns in dieser Nacht als Unterkunft dienen sollte. Der war wunderschoen an einem ausgetrockneten Flussbett gelegen. dort haben wir auch zwei Frauen aus Berlin getroffen, mit denen wir auch gelich ins Gespraech gekommen sind.

 

Am Samstag Morgen bin ich auf dem weg zur Toilette erstmal einem Kaenguruh begegnet. Das war dann das Highlight des Morgens Lächelnd. Kurz darauf mussten wir ganz schnell vom Campingplatz wegfahren, weil da ein Ranger die Campinglizenzen kontrolliert hat, und wir leider am Abend davor keine mehr bekommen konnten. Aber auch das hat gut geklappt, no worries sagt da der Australier. Danach sind wir mit den zwei Berlinerinnen auf die Pinnacles gestiegen, das ist ein Aussichtspunkt, an dem man an einer Steilwand ueber das ganze Tal schauen kann, wie der Koenig der Loewen. Das hat sich wirklich gelohnt, auch wenn wir dafuer ca. 2 Stunden wandern mussten. Hinterher waren wir ein bisschen fertig, sodass wir ca. 3 Stunden im Touristcenter verbracht haben. Vor allem mit Laden von Telephonen und Schwaetzen mit der Touristinfofrau. Aber auch duschen konnte man dort, das haben wir natuerlich auch gleich genutzt. Am Abend ging es dann Richtung Portland. Dort haben wir sehr auffaellig, aber auch ohne Probleme an einem Strand uebernachtet. Unser Luxusauto erweckt halt immer den Eindruck, als waer der Opa nur kurz mit seinem Enkel Angeln Lachend

 

Gestern haben wir uns direkt morgens im Touristcenter beraten lassen welche Nationalparks rund um Portland zu empfehlen sind. Wir haben festgestellt auch hier gibt es sehr viel zu sehen. Wir haben uns schliesslich fuer eine Wanderung zu den Seeloewen in Cape Bridgewater entschieden, das war wirklich unglaublich spannend. Da sind ca. 30 Seeloewen immer rein und raus aus dem Wasser, das hat keiner von uns bisher in freier Wildbahn gesehen. aber der Trip war wirklich sehr anstrengend weil die Sonne unaufhoerlich runtergebrannt hat und immer Huegel zu besteigen waren. Deswegen haben wir uns mal wieder eine Auszeit am Strand von Cape Bridgewater gegoennt. Da war das Meer unglaublich klar, und bei dem Wetter natuerlich auch sehr erfrischend.Küssend Danach ging es in den Glenelg Nationalpark. Wir hatten bei dem Wetter aber absolut keine Lust zu Wandern, so sind wir halt an der Stelle wo der Glenelg ins Meer muendet mal wieder baden gegangen. Spaeter sind wir dann ueber Mount Gambier und Millicent nach Beachport gefahren, wo wir dann mal wieder mit Meerblick uebernachtet haben.

 

Heute Morgen haben wir uns gleich in Richtung Touristinfo hier aufgemacht. Hier gibt es freien Internetzugang und nette Leute zum Schwaetzen, u.a. einen Farmer der uns gleich auf seine Farm einladen wollte. Das Programm fuer unsere Tour die wir gleich in Richtung Adelaide beginnen, wurde auch noch schnell geplant.

 

Der Timi moechte jetzt los, deswegen viele Gruesse und bis bald. Das Abenteuer geht weiter Lachend

 

 

 

 

 

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